Ölansaugpumpen

Ölansaugpumpen zur Inbetriebnahme der Ölbrenner

Wie auch schon bei vielen anderen Hilfsmitteln gibt es auch bei den Ölansaugpumpen verschiedene Modelle, Größen und Hersteller. Aber der Verwendungszweck bleibt bei allen gleich: sie werden zum in Betrieb nehmen der Ölbrenner benutzt. Mühelos saugt die Öl-Ansaugpumpe das Öl vom Tank zum Ölbrenner. Eine große Hilfe ist die Pumpe bei Reperaturarbeiten an der Heizung oder bei leergepumpten Tank.  Das lästige Auffüllen der Heizölleitung fällt weg. Mit der Ölansaugpumpe kann selbst Frostschutzmittel, Kühlmittel, Spiritus oder Waschbenzin umgepumpt werden. Im Lieferunfang ist meistens ein Saugschlauch mit einem Übergangs-Anschlußstück enthalten.

Gasleitungsprüfgerät

Das Gasleitungsprüfgerät zur Leckortung


Wie bei den meisten Geräten gibt es auch beim Gasleitungsprüfgerät verschiedene Hersteller. Die Eigenschaften eines UnIversal Gasleiungprüfgerätes sind, dass die Messeinrichtung im stabilen Stahlblechkasten montiert ist. Die Druckpumpe mit Rückschlagventi und dem dimensioniertem Manometer ist selbst prüfbar. Das Manometer hat meist einen  Durchmesser von 60 mm und ist von 0 bis 4 bar fein skaliert. Die Genauigkeit beträgt bei den meisten Prüfgeräten 0,1 bar. Die Dichtheitsprüfung der Trinkwasser-Hausinstallation wird nach der entsprechenden Vorschrift durchgeführt.

Gaswarngerät

Das Gaswarngerät für Methan oder Propan


Wie  bei vielen anderen Geräten gibt es auch beim Gaswarngerät eine einfachere Ausführung und eine Luxsusausführung. Beide Varianten haben jedoch eine LED-Anzeige. Das grüne Licht bedeutet Betriebsbereitschaft, das rote Lämpchen steht für Alarm und gelb für Fehler. Auch die Reset- und Testtaste befindet sich auf jedem Gerät. Bei ereichen der unteren Explosinsgrenze von 20 Prozent wird er Alarm ausgelöst. Mit der Resettaste kann man das akustische Signal einstellen. Die Alarmleuchte blinkt aber solange, bis der Alarmzustand behoben ist.

Das Gaswarngerät kann für Methan oder Propan verwendet werden.

Deshalb kommt das Gasanzeigegerät oft auch fürs Camping zum Einsatz.

Ausdehnungsgefäße

Ausdehnungsgefäße für die Heizung


Unter der Bezeichnung der „Ausdehnungsgefäße“ sind auf dem Themengebiet der Heizungen Einrichtungen vorzufinden, welche vor allem durch ihr äußeres Erscheinungsbild ein Ventil aufweisen, so dass Luft hinein gepumpt werden kann. Hierbei ist im Innern eines Ausdehnungsgefäßes eine Membran vorzufinden, welche durch die gepumpte Luft unter hohen Druck gesetzt wird. Zudem fällt in das Aufgabenspektrum der Membran, die Luft von Wasser, welches auch im Inneren vorzufinden ist, zu trennen. Wird jedoch das Wasser im Heizungssystem erwärmt und somit ausgedehnt, so dass auch die Temperatur ansteigt, steigt der Druck im Leitungssystem. Durch das Ausdehnungsgefäß hingegen wird dies jedoch verhindert, so dass die Luft über die Membran zusammengedrückt wird.

Im Sommer hingegen wird das Heizungssystem nicht oder nur noch geringfügig in Anspruch genommen, so dass der Druck in den Leitungen abfällt. Das Ausdehnungsgefäß sollte in diesem Fall den Druck auf ungefähr 2 Bar erhöhen. Sollte dieser Druck jedoch nicht aufgebaut werden können, so ist die Membran nicht nur undicht, sondern ein neues Gefäß muss installiert werden. In keinster Art und Weise darf hierbei zuerst Wasser in das Heizungssystem nachgefüllt werden. Dementsprechend wird schon vor der Montage eines Ausdehnungsgefäßes, welches auch als Ausgleichsgefäß bezeichnet wird, ein Klappenventil installiert, um den späteren Austausch des Gefäßes zu ermöglichen. Zudem weist das Klappenventil den Vorteil auf, das Wasser des Heizungssystems bei einer Neumontage nicht entleeren zu müssen. Weiterhin werden Ausdehnungsgefäße schon mit mindestens 1,5 bar Vordruck ausgeliefert.

Sicherheitsventil für Heizungsanlagen

Sicherheitsventil für Heizungsanlagen reguliert den Betriebsdruck

Durch das Erwärmen des Wassers und des dadurch aufsteigenden Dampfes, kann der Druck – vor allem in geschlossenen Behältern – sehr hohe Werte annehmen. Um jedoch diesen Druck gering zu halten und um keine Schäden an den Heizungsanlagen zu riskieren, wird das so genannten „Sicherheitsventil“ in Anspruch genommen. In das Aufgabenspektrum dieses Ventils fallen Maßnahmen

gegen das Überschreiten des Betriebsdruckes, so dass Warmwasserspeicher geschützt werden können. Dementsprechend wird das Sicherheitsventil auch für Heizungsanlagen verwendet.

In erster Linie wird das Sicherheitsventil im Kaltwasserzulauf eines Speicherwassererwärmers eingesetzt. Vor allem Warmwasserspeicher, die einen kleinen Format aufweisen und wandhängend sind, werden über eine Sicherheitsgruppe mit dem Sicherheitsventil verbunden. Sollte nun ein bestimmter Druck in der Heizungsanlage oder dem Warmwasserspeicher erzeugt werden, öffnet sich das Sicherheitsventil, so dass der Überdruck verhindert wird.

In so genannten „Solarthermie-Anlagen“ hingegen transportiert das Sicherheitsventil im Falle einer Betriebsstörung Solarflüssigkeiten in einen externen Auffangbehälter. Weiterhin wird das Sicherheitsventil senkrecht und in der Nähe des Heizungsvorlaufs angebracht.

Kappenventil

Kappenventil für Heizungsanlagen

Komplexe Heizungsanlagen moderner Bauart sollen, wie alle geschlossenen hydraulischen Systeme, über ein Ausgleichsbehältnis verfügen, wie es in der EN 12828 geregelt ist. Die heute meist verwendeten, geschlossenen Membranausdehnungsgefäße müssen zudem über ein Sicherheitsventil verfügen,

damit Überdrücke bei Systemfehlern vermieden werden können. Eine jährliche Überprüfung ist ebenfalls erforderlich. Um ein solches Ausdehnungsgefäss ohne Entleerung der Heizungsanlage demontieren bzw. ohne Demontage prüfen zu können, ist zusätzlich ein so genanntes Kappenventil als Verbindung zur Anlage erforderlich. Die Kappe des Ventils sollte in der Regel im Betriebszustand verplombt sein, damit ein unbeabsichtigtes Schließen im Betrieb vermieden wird. Dies würde die Funktion des Ausgleichsgefäßes unterbinden und dementsprechend gefährliche Folgen für die Installation zeitigen.
Fachgerecht installierte Kappenventile in Heizungs- oder Solaranlagen ermöglichen so eine vereinfachte Wartung der Ausgleichsgefäße und damit eine Zeit- und Kostenersparnis für den Nutzer.

Überströmventil

Überströmventil für Heizungsanlagen mindert Druck

Überströmventile entlasten Räume, die unter zu hohem Druck stehen. Auf diese Art und Weise wird verhindert, dass Fremdkörper in die Atmosphäre eindringen, eine Gefährdung kann somit nicht auftreten. In der Regel können auch Sicherheitsventile als Überströmventile eingesetzt werden, allerdings ist die

Ventilspindeldichtung in Richtung des Federgehäuses in der Regel nicht dicht genug. Das Überströmventil ist mit einem Faltbalg versehen. Dadurch kann der Druck im Inneren des Raumes nicht nach außen weichen, er wird von dem Überströmventil abgefedert. Somit ist das Überströmventil nicht vom Druck beeinflussbar, es wird also von Menschenhand bedient. Dies steht im Gegensatz zu den Sicherheitsventilen, bei welchen der Druck automatisch kontrolliert und bei Überschreitung auch automatisch abgeführt wird. Das Überströmventil kann etliche Medien aus einem Druckbehälter abführen, es ist nicht von Wichtigkeit, ob diese Luft, Wasser oder Gase enthalten.

Ausdehnungsgefäß Heizung

Ausdehnungsgefäß für Heizungsanlagen

Das Ausdehnungsgefäß der Heizung hat den Zweck, innerhalb des hydraulischen Systems für die Druckhaltung zu sorgen.

Im Falle einer Erhöhung bzw. Absenkung der Tenperatur kommt es zu einer Veränderung des Volumens einer Flüssigkeit. Dadurch besteht die Gefahr, dass sich der Druck erheblich erhöht, was zu einer Schädigung der Heizungsanlage führen kann.

Somit ist es erforderlich, bei gekühlten oder beheizten Hydraulik-Anlagen eine Vorrichtung zu verwenden, die den Druck innerhalb der Toleranzgrenze hält.

Bei Ausdehnungsgefäßen wird unterschieden zwischen geschlossenen und offenen Systemen.

Im Falle offener Ausdehnungsgefäße erfolgt die Anbringung im Kreislauf an der höchstmöglichen Stelle. Sie sind mit dem Hydraulik-System mittels einer Leitung verbunden. Diese Verbindung ist untrennbar. Bei diesem Systen besteht die Gefahr des Eindringens von Sauerstoff, wodurch es zu Korrosion kommt. Aus diesem Grund kommt dieses System bei neueren Heizungsanlagen nicht mehr zur Anwendung.

In neueren Heizungsanlagen kommen Ausdehnungsgefäße zum Einsatz, die geschlossen sind. Durch eine Gummimembran kommt es zu einer Trennung von Gaspolster und Flüssigkeit, was zu einer Minimierung des Wartungsaufwands führt.