Im Sommer hingegen wird das Heizungssystem nicht oder nur noch geringfügig in Anspruch genommen, so dass der Druck in den Leitungen abfällt. Das Ausdehnungsgefäß sollte in diesem Fall den Druck auf ungefähr 2 Bar erhöhen. Sollte dieser Druck jedoch nicht aufgebaut werden können, so ist die Membran nicht nur undicht, sondern ein neues Gefäß muss installiert werden. In keinster Art und Weise darf hierbei zuerst Wasser in das Heizungssystem nachgefüllt werden. Dementsprechend wird schon vor der Montage eines Ausdehnungsgefäßes, welches auch als Ausgleichsgefäß bezeichnet wird, ein Klappenventil installiert, um den späteren Austausch des Gefäßes zu ermöglichen. Zudem weist das Klappenventil den Vorteil auf, das Wasser des Heizungssystems bei einer Neumontage nicht entleeren zu müssen. Weiterhin werden Ausdehnungsgefäße schon mit mindestens 1,5 bar Vordruck ausgeliefert.