Gepostet in PU Schaum
am Dez 17th, 2008
Die Verarbeitung von Bauschaum
Bauschaum wird zur Abdichtung bei Bauvorgängen verwendet, wobei der Prozess als “Ausschäumen” bezeichnet wird und Bauschaum auf relativ vielen Materialien klebt. Bauschaum wird entweder in Aerosoldosen oder in Druckbehältern aufbewahrt.
Dabei wird der Schaum direkt aus der Dose aufgetragen. Die Verarbeitung erfolgt entweder durch einen Handdispenser oder durch ein Dosiergerät. Der Schaum härtet durch eine chemische Reaktion mit Wasser bzw. Luftfeuchtigkeit aus, wobei es dennoch zu empfehlen ist, die aufzuschäumende Stelle vor dem Auftragen von Bauschaum anzufeuchten. Der Prozess der Aushärtung ist in der Regel nach 10 Minuten relativ weit fortgeschritten, nach 3 bis 5 Stunden abgeschlossen. Auch besteht die Möglichkeit, Zwei-Komponenten-
Bauschaum zu verwenden, wobei diese vor dem Auftragen des Bauschaumes vermischt und restlos aufgebraucht werden müssen. Diese Art von Bauschaum bietet den Vorteil, dass dieser wesentlich schneller aushärtet. Eine weitere Schaumart besteht aus dem PU-Schaum. Dieser quillt nach dem Auftragen jedoch sehr schnell auf und muss durch einen Handdispenser oder eine Spachtel nach der Anbringung zusammengepresst werden.
Kleiner Tipp: Oft braucht man den Doseninhalt des Bauschaums nicht ganz auf. Um die Dose später nocheinmal verwenden zu können, muß man sie reinigen. In Baumärkten werden dazu kleine Reinigungssprays angeboten.
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