Ein Schutzgasschweißgerät verfügt über zwei verschiedene Schweißfunktionen, die 2-Takt- und die 4-Takt-Funktion, die für kurze Heft- bzw. lange Schweißnähte eingesetzt werden. Optisch einwandfreie Punkt- und Lochschweißungen, bzw. einheitliche, reproduzierbare Heftnähte sind Dank einer eingebauten Punkt- und Intervall-Steuerung kein Problem mehr. Ein ständiges Nachstellen bei einer Leistungsreduzierung oder -erhöhung entfällt, da eine Vorschubautomatik die Drahtgeschwindigkeit über einen weiten Bereich regelt.
Eine eingebaute Zünd- und Einschleichautomatik ermöglicht ein sicheres und schnelles Zünden des Lichtbogens. Die Netzspannung wird ständig überwacht und ausgeglichen, so dass präzise Schweißergebnisse mit einem gleichmäßigen und ruhigen Lichtbogen gewährleistet werden. Die Freibrennautomatik gewährleistet ein konstantes Drahtlängenende nach dem Beenden des Schweißvorgangs, wodurch der Draht nicht mehr am Werkstück oder auch an der Stromdüse festgebrannt werden kann.
Eine Gasnachströmzeit schützt das Schmelzbad bis zur Erstarrung. Eine Brandgefahr wird durch eine Sicherheitszwangsabschaltung gebannt. Zudem sollte das Schutzgasschweißgerät über eine Einfädelautomatik verfügen.